Artikel-Schlagworte: „Web“
Technorati Blogkette
Donnerstag, 9. August 2007Der Infopirat hat eine interessante Aktion am Laufen:
Bin ich Dein Favorit, dann bist Du meiner! Die Blogkette bei Technorati.
Daran nehme ich nur zu gerne Teil. Bin mal gespannt wie die Ergebnisse ausfallen.
Also, da eine kurze Kette ja irgendwie langweilig ist, mach doch auch mit. Vorausgesetzt Du hast ein Blog (versteht sich). Schau dir beim Infopirat an wie’s geht und verlinke meinen Artikel, und schon ist die Kette ein Stück länger.
Warum zensiert Flickr für deutsche Benutzer?
Freitag, 15. Juni 2007Auf diese Frage hätte ich gerne mal eine Antwort. Zuerst die, meiner Meinung nach, verhunzte Lokalisierung des Foto-Dienstes und nun auch noch Zensur.
Was denkt sich Yahoo nur dabei? Sind wir schon in China? Oder hat das was hiermit zu tun?
Hier gibt’s einen Überblick über diesen Missstand.
Sünde 2.0
Dienstag, 29. Mai 2007Auf sinr.de kann man, laut Angaben des Betreibers, anonym seine Sünden beichten und dadurch seine Seele befreien. Naja, wollen wir mal nicht so ernst nehmen die Aussage.
Definitiv finden sich dort jede Menge Beichten oft in Form von kleinen Anekdoten. Was interessant ist (allerdings nicht verwundert) das viele der virtuellen Beichten um das Thema Sex kreisen:
- Da ist das Mädel, das sich einmal in der Woche neue Batterien für Ihren Vibrator kaufen muss
- Der Kerl dem bei einem Sexunfall fast die Vorhaut abgerissen ist (*autsch* x_x)
- usw. usf.
Nicht zu vergessen, auch wenn das hoffentlich nichts mit Sex zu tun hatte: Der Typ der mal so bekifft war, dass er einer Ente hinterher gelaufen ist, weil er dachte es wäre eine Zigarettenschachtel. LOL
Fünf Design-Grundsätze
Donnerstag, 29. März 2007Übersetzung des Artikels “Five Principles to Design By” von Joshua Porter
Technologie dient dem Menschen
Viele Menschen machen sich selbst für Unzulänglichkeiten einer Technologie verantwortlich. Wenn Ihre Computer abstürzen sagen sie “Ich muss was Dummes gemacht haben”. Wenn eine Web-Seite schlecht gestaltet ist sagen sie “Ich muss blöd sein. Ich kann es nicht finden”. Sie wenden sich vielleicht sogar an ein Buch für Anfänger um es richtig hin zu bekommen.
Das ist schrecklich! Menschen sollten sich niemals als Versager fühlen wenn sie Technologie benutzen. So wie der Kunde, hat auch der Benutzer immer Recht. Wenn Software abstürzt, dann ist es die Schuld des Software-Designers. Sollte jemand etwas auf einer Web-Seite nicht finden können, ist es die Schuld des Web-Designers. Das bedeutet nicht, dass der Designer den Kopf hängen lassen sollte … er sollte es besser als Lernmöglichkeit sehen. Der große Unterschied zwischen guten und schlechten Designern ist, wie sie mit Leuten umgehen, die mit Ihrem Design nicht zu Recht kommen.
Technologie dient dem Menschen. Menschen dienen nicht der Technologie.
Design ist nicht Kunst
Bei Kunst handelt es sich um persönlichen Ausdruck. Es geht um das Leben, die Emotionen, die Gedanken und Ideen des Künstlers. Es spielt eine sehr kleine Rolle was der Betrachter tut. Seine Aktivität wird nicht benötigt, nur seine Anerkennung. Kunst als Tätigkeit benötigt diese Anerkennung nicht. Es ist eine, allein für den Künstler notwendige Handlung.
Bei Design hingegen, geht es um die Benutzung. Der Designer benötigt jemanden der das von ihm Erstellte benutzt (nicht nur anerkennt). Ohne Leute die es benutzen, erfüllt Design nicht seinen Zweck. Design hilft menschliche Probleme zu lösen. Die höchste Auszeichnung, die einem Design verliehen werden kann, ist nicht die, dass es schön ist, wie man es bei Kunst tun würde, sondern die, dass es gut zu benutzen ist.
Im Gegensatz zu Kunst ist Design immer kontextabhängig. Es spielt eine Rolle wann ein Design erstellt wurde aufgrund des Umfeldes seiner Benutzung: Welches Problem beabsichtigt es zu lösen? Und für wen? Zu welchem Zeitpunkt? Deshalb steht Design in einer so engen Beziehung mit Technologie. Da sich die Technologie schnell ändert, müssen das auch unsere Designs tun. Ein Design welches vor 10 Jahren funktioniert hat, ist es heute möglicherweise nicht einmal mehr Wert in Erwägung gezogen zu werden. Schaut man sich die Geschichte an, so kann man viele wunderbare Designs finden, die nicht länger notwendig sind.
Große Kunst hingegen, ist immer aktuell. Wir würdigen Michelangelo’s David obwohl wir millionenfache Stückzahlen davon herstellen können, weil es die Mühe und der Ausdruck eines einzelnen Mannes war. Das wird niemals verblassen. Großes Design ist abhängig vom Zeitalter in dem es entstanden ist und vom damit zu lösendem Problem. Nicht aber Kunst. Kunst ist zeitlos.
Der Bewährungstest. Wenn Leute Gefallen an Kunst finden, dann sagen sie “Das gefällt mir.” Wenn Leute Gefallen an Design finden, dann sagen sie “Das funktioniert gut”. Das ist kein Zufall. Gutes Design ist etwas das gut funktioniert.
Das Erlebnis gehört dem Benutzer
Ein Designer kreiert keine Erlebnisse, er kreiert erlebbare Teilstücke. Diese feine Unterscheidung gibt der Sache ein ganz anderes Gesicht, da es den Designer in den Dienst des Kunden stellt und nicht anders herum. Das schließt keine Innovationen aus, es hält den Designer nicht davon ab über den Schatten von bereits bestehenden und bewährten Lösungen zu springen. Es heißt einfach, dass das Erleben eines Designs nicht einfach passiert weil der Designer es so will, es passiert sobald ein Benutzer es tatsächlich berichtet.
Das ultimative Erlebnis ist etwas das im Benutzer passiert, und es ist seins. Es gehört ihm.
Großartiges Design ist unsichtbar
Eine interessante Eigenschaft von großartigem Design ist, dass es als selbstverständlich angesehen wird. Es funktioniert so gut, dass wir vergessen, dass kreativer Aufwand betrieben wurde um es zu erstellen. Ein Löffel beispielsweise - das Objekt ist so simpel, dass es offensichtlich erscheint. Und wir übersehen dabei, dass es das zu einem früheren Zeitpunkt einmal nicht gewesen ist. Dann wiederum, wie bei einem Automobil, ist das Objekt so hochentwickelt und dennoch leicht zu benutzen, dass man nicht wahrnimmt, dass Millionen und Abermillionen von Arbeitsstunden nötig waren um zu diesem Punkt zu gelangen. Das ist eine Schande … jedes großartige Design besitzt eine ereignisreiche Geschichte. Und hinter jedem Design stehen einer oder mehrere Designer die versuchten die Welt zu verbessern indem sie das eine oder andere Problem lösten.
Schlechtes Design ist offensichtlich, da es zu benutzen schmerzt. Es ist ungeschickt, kompliziert und komplex. Wie in einer Ironie des Schicksals ist schlechtes Design viel leichter zu erkennen als Gutes. Die Erkenntnis mag schwer fallen, aber aufgrund seines Erfolges ist großartiges Design oftmals unsichtbar.
Simplizität ist die absolute Vollkommenheit
Wie Antoine de Saint-Exupéry sagt: “Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann”. Simplizität ist ein schmaler Grat: zu wissen was man behalten und was man wegwerfen sollte … es scheint wie Zauberei wenn es funktioniert, da keinerlei Komplexität zum Benutzer transportiert wird … nur Simplizität. Das ist die höchste Vollendung für einen Designer.
Javascript AMIGA Emulator
Donnerstag, 1. März 2007Einen Amiga-Emulator (naja zumindestens die Illusion davon) gibt’s auf chiptune.com.
Alles basierend auf Javascript und DHTML.
Neben dem Hauptthema der Seite, nämlich Chiptunes, gibt es eine Menge kleiner Goodies zu bewundern: “Shadow of the Beast“, einige kleine Spielereien wie “Twist V3″ und natürlich eine getreue Nachbildung der Amiga Workbench.
TechDemo von Photosynth
Freitag, 10. November 2006Eine erste TechDemo von Photosynth ist nun online verfügbar. Photosynth ist eine neue Technologie der Microsoft Live Labs die eine große Sammlung von Photos eines Ortes analysiert und im drei-dimensionalen Raum darstellt. Sehr beeindruckend.
Funktioniert allerdings nur im Internet Explorer 6+, da Active-X Plugin.


