Habe vorhin versucht auf einem Media-PC die Software MediaPortal zu aktualisieren und wurde kurz vor Abschluss des Installationsprozesses mit folgender Meldung gesegnet:
Old MSI-based MediaPortal 0.2.2.0 is still installed. Why didn’t you follow the instructions and didn’t remove it first? Do that and restart this setup.
Erstes Ärgernis: Von einem Moment auf den anderen wird Englisch gesprochen.
Also hier mal eine kurze Übersetzung:
Das alte MSI-basierte MediaPortal 0.2.2.0 ist noch installiert. Warum haben Sie nicht die Anweisungen befolgt und es vorher entfernt? Tun sie das und starten sie diese Installation neu.
Da frag ich mich doch kurz, ob das wirklich ernst gemeint ist. Will mir jetzt der Installationsdialog ein schlechtes Gewissen einreden?
Mal ehrlich, das geht doch besser. Ich würde erwarten, das ich über den Fehler informiert werde und dann sofort die passenden Aktionen angeboten bekomme. In diesem Fall:
Installation abbrechen
Mit der Installation fortfahren (die alte Version wird vorher automatisch entfernt)
Ich weiß, das MediaPortal OpenSource Software ist und dementsprechend Leute Ihre Freizeit dafür opfern, aber darum geht es hier ja auch gar nicht (wenn es ein kommerzielles Produkt gewesen wäre, hätte auch eine gute Chance bestanden, dass die Meldung noch schlimmer ausgefallen wäre).
Es ist diese Wortwahl, dieses “Warum haben Sie nicht… blablabla”; die die Sicht des Entwicklers widerspiegelt, der scheinbar glaubt “Alles DAUs außer mir”. Dem Benutzer wird Unfähigkeit unterstellt, weil die Software, die er benutzen möchte, nicht in der Lage dazu ist, ihre selbst erschaffenen Probleme zu lösen.
So verspielt man Vertrauen und schürt unnötig Ärgernisse auf Benutzerseite. Hoffentlich seh ich sowas so bald nicht wieder - Windows an sich ist schon schlimm genug.
Habe mich gerade gewunder warum Vuze sich auf einmal direkt nach dem Start einfach wieder verabschiedet. So voll der Absturz, quasi. Dann ist mir eingefallen, dass ich vorher die Beta2 des neuen Adobe Flashplayers 10 installiert hatte. Also mal schnell wieder zur stabilen 9er Version zurück gerollt und siehe da: es läuft wieder.
Schade eigentlich, denn das Flash 10 Plugin bringt für Linux-Nutzer wie mich, endlich die langerwartete Leistungssteigerung. Da heißt’s wohl doch abwarten bis zur Final.
Nach über 34 Monaten Entwicklungszeit steht nun endlich das Veröffentlichungsdatum fest: der 17. Juni soll es sein.
Sehr kurzfristig, wenn man sich überlegt, dass gestern erst der dritte Release Candidate veröffentlicht wurde. Aber schon der RC2 war meiner Meinung nach sehr stabil - ich denke also, dass das Datum realistisch ist.
Das heißt dann übrigens auch, das Mozilla’s Versuch, sich im Guinness Buch der Rekorde zu verewigen, am kommenden Dienstag stattfindet. Der Plan ist einen Rekord für die meisten Downloads an einem einzelnen Tag aufzustellen. Dazu kann man auf dieser Seite sein Versprechen geben, sich am 17. Juni den neuen Firefox zu holen - bisher haben das bereits über eine Million Menschen getan, inkl. meiner Wenigkeit.
Also, tut dem kleinen Füchschen Füxchen einen Gefallen - nix wie hin und mitgemacht:
Habe eben festgestellt, dass hier keine Kommentare mehr angezeigt werden. Nachdem ich in der Datenbank nachgeschaut hatte, und der erste Schock überwunden war - die Kommentare sind noch da - war ich erstmal ratlos.
Dann ist mir eingefallen, dass ich vor kurzem ein neues Plugin installiert hatte; das Wordpress Datenbank-Backup Plugin WP-DB-Backup. Also das Plugin mal deaktiviert und siehe da: die Kommentare werden wieder angezeigt.
Da ich nicht gerade mit PHP Wissen glänzen kann, werde ich mal ne Mail an den Autor schicken.
Seit Firefox 3 Beta4 hatte ich unter Ubuntu Linux 7.10 das Problem, dass die Vorwärts/Rückwärts Navigation mit den Seitentasten der Maus nicht mehr funktionierte. Es scheint mit einer Ungereimtheit bei der Tastenzuweisung zusammenzuhängen - wie hier nachzulesen ist. Habe mich eben mal nach einer Lösung umgesehen und bin auch prompt im Ubuntu Forum fündig geworden.
Um die Zuweisung zu korrigieren genügt es 3 Einträge auf der about:config Seite vom Firefox zu ändern:
So, seit 4 Tagen habe ich nun Sonys Wunderkiste zu Hause stehen und unterm Strich drängt sich eine Frage ganz besonders auf:
“Warum mussten die das Ding so verdammt-nochmal verkrüppeln!!?”
Was die Rechen- und Grafikpower angeht, so ist die PS3 wohl momentan über jeden Zweifel erhaben - “Uncharted” sieht wahnsinnig gut aus! Bei Features abseits des Spielbetriebes fallen allerdings erhebliche Mängel auf. Hier mal eine kleine Auswahl:
1. Warum kann ich keine Netzwerkfreigaben benutzen? Anstatt einfach das SMB-Protokoll zu unterstützen, und damit sowohl Windows- als auch Linux-Freigaben nutzen zu können, setzt die PS3 auf DLNA. Nach meinen ersten Erfahrungen ein total überflüssiger Standard, von flächendeckender Unterstützung mal ganz abgesehen. Medien-Inhalte auf einem Windows-System freizugeben funktioniert bspw. nur über den MS Media Player 11. Mal ehrlich: Was soll der Scheiß?
2. Warum steht für Alternativ-Systeme nur ein Bruchteil der Rechenpower zur Verfügung? Linux auf der PS3 zu installieren ist ein Kinderspiel; es in einen Zustand zu bringen, in dem es vernünftig nutzbar ist, kann da schon schwieriger werden. Da die PS3 bspw. den Zugriff auf den Grafikchip sperrt, muss sämtliche Darstellung über den Framebuffer getätigt werden. Das hat bei mir als Konsequenz, das nicht die volle Bildfläche meines Plasma-TVs genutzt werden kann. Praktikable Workarounds konnte ich bisher noch keine auftreiben. Ich kann ja nachvollziehen, das Sony den kompletten Zugriff beschränkt um mögliche Raubkopien zu verhindern, aber nichtmal eine ordentliche Grafikschnittstelle? HALLO!!!
Hier wurden meiner Meinung nach Chancen vertan. Ich habe mir die PS3 eben nicht nur zum Spielen geholt, sondern auch um mein altes XBOX1-Mediacenter(XBMC) abzulösen - das kann übrigens problemlos mit SMB-Freigaben umgehen, und kommt auch mit wesentlich mehr Codecs zurecht. Aber das kann ich wohl für’s Erste vergessen, da aus irgendwelchen marketing-strategischen Gründen ein tolles Stück Technik mit einer bescheidenen Software ausgestattet wurde.
Man möge mir den sehr polemischen Titel dieses Eintrags verzeihen, aber in diesem Fall trifft es einfach nur 100%ig zu. Ich habe gerade versucht, eine USB Festplatte mit FAT32 zu formatieren. Dabei wollte ich den kompletten Platz ausnutzen - 370 GigaByte. Nur Windows XP ist einfach zu blöd dazu. Laut der Microsoft Knowledge Base kann man nämlich seit Windows 2000 FAT32 Partitionen nur bis zu einer Größe von 32 GigaByte formatieren:
“In Windows 2000 können Sie kein Volume mit dem FAT32-Dateisystem formatieren, das größer ist als 32 GB. Der Windows 2000-FastFAT-Treiber kann zwar Volumes mit mehr als 32 GB, die das FAT32-Dateisystem verwenden, einrichten und unterstützen (sofern sonstige Beschränkungen eingehalten werden), Sie können ein solches Volume jedoch nicht mit dem Hilfsprogramm “Formatieren” erstellen. Es handelt sich hierbei um ein beabsichtigtes Verhalten. Wenn Sie ein Volume erstellen müssen, das größer ist als 32 GB, müssen Sie das NTFS-Dateisystem verwenden.”
Was wirklich erstaunlich ist, da das FAT Dateisystem ja auch eine Entwicklung von Microsoft ist (siehe wikipedia).
Also schnell den Laptop hochgefahren (auf dem läuft Ubuntu) und das gleiche dort mit dem Partitionseditor GParted ausprobiert. Und siehe da: 10 Sekunden später war das Ding formatiert. Einfach so - und Windows hat das Laufwerk danach natürlich auch ohne Probleme erkannt.
Warum es, wie Microsoft es ausdrückt, “sich hierbei um ein beabsichtigtes Verhalten” handelt, darüber kann man wohl nur spekulieren. Verstehen kann man es nicht.
NACHTRAG: Mittlerweile werden die Firebug Betas auch auf der offiziellen Firebug Seite veröffentlicht.
Da die aktuelle Beta-Version des Feuerfux so dermaßen viele Verbesserungen mit sich bringt und darüber hinaus auch schon ziemlich stabil ist, hab ich eigentlich keine Lust mehr, den “alten” Firefox 2 zu benutzen. Im direkten Vergleich wirkt der 2er einfach zu schwerfällig und darüberhinaus hat der auch noch immensen Speicherhunger. Was mich bisher davon abgehalten hat komplett auf Firefox 3 zu wechseln, ist die Tatsache, dass die geniale Firebug Extension noch nicht damit kompatibel ist - bis jetzt. Bei den Jungs und Mädels von Fireclipse gibt’s nämlich die Firebug 1.1 Beta, und die läuft problemlos mit der aktuellen Beta vom Firefox. Es handelt sich dabei allerdings nicht um eine offizielle Weiterentwicklung der Debugging-Konsole, die lässt immer noch auf sich warten. Aber bisher funktioniert sie wunderbar, und bringt außerdem noch folgende zusätzliche Features mit sich: