Das ging aber schnell!
Nachdem die erste Version der Wii ScummVM Anfang April veröffentlicht wurde (in der noch mit einem GameCube Controller gespielt werden musste), gibt es nun eine neue Version mit Wiimote Steuerung:
Ich glaube es wird mal wieder höchste Zeit, einige Klassiker rauszukramen!
Die Leute von wiibrew.org haben die ScummVM auf der Wii zum Laufen bekommen!!11!
Dachte im ersten Moment an einen verspäteten April-Scherz, scheint aber keiner zu sein. Die Dateien im Download sehen vernünftig aus. Gestartet wird das Programm von einer SD Karte mit Hilfe des Twilight Hacks und läuft somit auf jeder handelsüblichen Wii-Konsole. Kein Modchip oder Ähnliches erforderlich - nur eine Wii, eine SD-Karte und Zelda: Twilight Princess.
Hier ein Beweis-Video mit Sam&Max:
Gesteuert wird allerdings noch mit dem GameCube Controller. Also ist davon auszugehen, dass es sich noch um eine Portierung der GC-Homebrew Version handelt; ist ja auch noch eine frühe Testversion. Die guten, alten Point&Click Adventures mit der Wiimote von der Couch aus spielen; das wär’s!
Wie gizmodo berichtet, läuft nun der Adventure-Spiel Emulator ScummVM ausgezeichnet auf Apple’s Mobiltelefon. Dumm nur, dass das Ding so verdammt teuer ist … das iPhone meine ich - nicht die ScummVM; die ist kostenlos ;). Da bleib ich doch lieber bei meinem Nintendo DS - auf dem läuft die ScummVM auch prima - siehe hier.
Absoluter Hammer: Ein Schachspiel mit den prominentesten Charakteren aus den guten alten Lucasarts Adventures (naja, Simon hat sich noch so reingeschmuggelt ;).
Falls ich’s noch nicht erwähnt haben sollte - ich bin ein absoluter Fan der alten Lucasfilm/arts Adventures - besonders Monkey Island gehört da zu meinen Favoriten. Von den 4 bisher erschienenen Teilen habe ich natürlich alle gespielt. Bis zum bitteren Ende allerdings nur die Teile 1,2 und 4. Beim dritten Teil hatte ich damals kurz vorm Ende aufgehört - aus welchem Grund auch immer.
Nun habe ich mich nochmal zurück zur Affeninsel gewagt und Guybrush geholfen LeChuck auf Eis zu legen. Und abschließend bleibt meine Meinung bestehen, dass der dritte Teil der schlechteste der Serie ist. Besonders das Ende ist mehr als enttäuschend. Man bekommt fast den Eindruck als hätte den Machern die Zeit und/oder die Lust gefehlt ein ordentliches Finale zu inszenieren.
VORSICHT SPOILER: Nachdem man einen Haufen Schnee und Eis auf LeChuck befördert hat, ist es innerhalb von Sekunden vorbei - es wird nichtmal mehr ein Satz gesprochen (mal abgeshen vom meckernden Murray). Da gefiel mir das doch umstritterne und seltsamere Ende von Teil 2 wesentlich besser.
Naja, vielleicht hört Lucasarts demnächst ja mal auf schlechte Star Wars Spiele zu produzieren und macht doch noch Monkey Island 5.
Ich habe endlich die Zeit gefunden “Monkey Island 2″ mal wieder zu spielen. Neben Schwelgen in nostalgischen Erinnerungen begeistert mich damals wie heute die exzellente musikalische Untermalung. Durch das von Michael Land und Peter McConell entwickelte iMuse Verfahren ist es möglich das die Musik direkt auf Ereignisse im Spiel reagieren kann was ungemein zur Atmosphäre beiträgt. Zu schade das man Ähnliches in anderen Spielen vergeblich sucht. Ach ja, die gute alte Zeit …