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Gesetzeswillkür in Bayern beim Rauchverbot

Donnerstag, 13. März 2008

Die guten alten Bayern mal wieder - haben das Rauchverbot für ein Jahr ausgesetzt. Allerdings nur in Bierzelten. War ja klar, dass die sich ihr Oktoberfest nicht durch solche Nebensächlichkeiten versauen lassen.

Meiner Meinung nach absolute Willkür - ist Rauchen im Zelt etwa gesünder wie in der Kneipe nebenan? Oder hat der Beckstein am Ende festgestellt, dass bei dieser ganzen Aufregung ums Rauchverbot die Gemütlichkeit auf der Strecke bleibt? Am Ende nimmt der weltweite Ruf des Oktoberfests noch Schaden deswegen - da muss was getan werden.

Also das Gesetz erstmal für ein Jahr aussetzen, nur in Festzelten natürlich. Wohl in der stummen Hoffnung, dass bis 2009 das komplette Rauchverbot gekippt wird. Dass bis dahin eine Menge kleiner Gastwirte durch die Folgen, der mit dem Gesetz verbundenen Entmündigung, in den Ruin getrieben wurden, ist wohl erstmal zweitrangig.

Wenn schon eine Aussetzung des Verbots, dann doch bitteschön komplett und nicht willkürlich an die Vorlieben von erzkonservativen Politikern angepasst. Ist doch hier kein Wunschkonzert!

(netzeitung)

BILD-Zeitungs Redakteure können nicht lesen

Freitag, 7. März 2008

Zu mindestens keine Captchas. Oder wo soll hier bitteschön “Hitler” stehen?


Unglaublich! Die BILD Redakteure sind auf einer Hirnhälfte blind.
Einfach nur bescheuert…

(via)

Sony Playstation 3 - eine kurze Bilanz

Montag, 25. Februar 2008

So, seit 4 Tagen habe ich nun Sonys Wunderkiste zu Hause stehen und unterm Strich drängt sich eine Frage ganz besonders auf:

“Warum mussten die das Ding so verdammt-nochmal verkrüppeln!!?”

Was die Rechen- und Grafikpower angeht, so ist die PS3 wohl momentan über jeden Zweifel erhaben - “Uncharted” sieht wahnsinnig gut aus! Bei Features abseits des Spielbetriebes fallen allerdings erhebliche Mängel auf. Hier mal eine kleine Auswahl:

1. Warum kann ich keine Netzwerkfreigaben benutzen?
Anstatt einfach das SMB-Protokoll zu unterstützen, und damit sowohl Windows- als auch Linux-Freigaben nutzen zu können, setzt die PS3 auf DLNA. Nach meinen ersten Erfahrungen ein total überflüssiger Standard, von flächendeckender Unterstützung mal ganz abgesehen. Medien-Inhalte auf einem Windows-System freizugeben funktioniert bspw. nur über den MS Media Player 11.
Mal ehrlich: Was soll der Scheiß?

2. Warum steht für Alternativ-Systeme nur ein Bruchteil der Rechenpower zur Verfügung?
Linux auf der PS3 zu installieren ist ein Kinderspiel; es in einen Zustand zu bringen, in dem es vernünftig nutzbar ist, kann da schon schwieriger werden. Da die PS3 bspw. den Zugriff auf den Grafikchip sperrt, muss sämtliche Darstellung über den Framebuffer getätigt werden. Das hat bei mir als Konsequenz, das nicht die volle Bildfläche meines Plasma-TVs genutzt werden kann. Praktikable Workarounds konnte ich bisher noch keine auftreiben.
Ich kann ja nachvollziehen, das Sony den kompletten Zugriff beschränkt um mögliche Raubkopien zu verhindern, aber nichtmal eine ordentliche Grafikschnittstelle? HALLO!!!

Hier wurden meiner Meinung nach Chancen vertan. Ich habe mir die PS3 eben nicht nur zum Spielen geholt, sondern auch um mein altes XBOX1-Mediacenter(XBMC) abzulösen - das kann übrigens problemlos mit SMB-Freigaben umgehen, und kommt auch mit wesentlich mehr Codecs zurecht. Aber das kann ich wohl für’s Erste vergessen, da aus irgendwelchen marketing-strategischen Gründen ein tolles Stück Technik mit einer bescheidenen Software ausgestattet wurde.

Windows ist unfähig!

Mittwoch, 16. Januar 2008

Man möge mir den sehr polemischen Titel dieses Eintrags verzeihen, aber in diesem Fall trifft es einfach nur 100%ig zu.
Ich habe gerade versucht, eine USB Festplatte mit FAT32 zu formatieren. Dabei wollte ich den kompletten Platz ausnutzen - 370 GigaByte. Nur Windows XP ist einfach zu blöd dazu. Laut der Microsoft Knowledge Base kann man nämlich seit Windows 2000 FAT32 Partitionen nur bis zu einer Größe von 32 GigaByte formatieren:

“In Windows 2000 können Sie kein Volume mit dem FAT32-Dateisystem formatieren, das größer ist als 32 GB. Der Windows 2000-FastFAT-Treiber kann zwar Volumes mit mehr als 32 GB, die das FAT32-Dateisystem verwenden, einrichten und unterstützen (sofern sonstige Beschränkungen eingehalten werden), Sie können ein solches Volume jedoch nicht mit dem Hilfsprogramm “Formatieren” erstellen. Es handelt sich hierbei um ein beabsichtigtes Verhalten. Wenn Sie ein Volume erstellen müssen, das größer ist als 32 GB, müssen Sie das NTFS-Dateisystem verwenden.”

Was wirklich erstaunlich ist, da das FAT Dateisystem ja auch eine Entwicklung von Microsoft ist (siehe wikipedia).

Also schnell den Laptop hochgefahren (auf dem läuft Ubuntu) und das gleiche dort mit dem Partitionseditor GParted ausprobiert. Und siehe da: 10 Sekunden später war das Ding formatiert. Einfach so - und Windows hat das Laufwerk danach natürlich auch ohne Probleme erkannt.

Warum es, wie Microsoft es ausdrückt, “sich hierbei um ein beabsichtigtes Verhalten” handelt, darüber kann man wohl nur spekulieren. Verstehen kann man es nicht.

(foto)

Was mir momentan tierisch auf den Sack geht!

Mittwoch, 9. Januar 2008


Dieser dämliche Track von DJ Blackskin (allein schon der Name verursacht Kopfschmerzen - hätte sich doch auch DJ Glatzkopf nennen können). Der läuft hier im Büro am Radio gefühlte 10mal in der Stunde. Das Liedchen hätte gute Chancen im “Wie billig kann man produzieren, und die Leute kaufen’s doch”-Wettbewerb. Die Melodie von Reel2Real geklaut und dann noch dieser dämliche Gesang, von dem absolut minderwertigen Text mal ganz abgesehen; wenn noch einmal “booty” auf “cutie” gereimt wird, dann vergess ich, dass ich Pazifist bin!

So, das musste mal raus. ^^