Mit ‘gemecker’ getaggte Artikel

“Monkey Island Special Edition” – Ein Grafikvergleich

Sonntag, 26. Juli 2009

Ich habe jetzt die Special Edition von The Secret of Monkey Island nun ein paar mal gespielt und ich komme nicht drum rum: die grafische Neuauflage wirkt einfach etwas lieblos. Mal vom “neuen” Guybrush abgesehen (allein die Frisur!), sind mir bereits an einigen Stellen Patzer der Grafiker aufgefallen.

Hier mal zwei Beispiele:

vergleich1

Wohin ist die Schlucht verschwunden?

vergleich2

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Gründe für den Kirchenaustritt – Teil 2.748

Sonntag, 08. Februar 2009

Als wenn es nicht schon genug Gründe gäbe, hier noch einer:

Linzer Weihbischof hält Homosexualität für heilbar

Ach ja, nebenbei hält er Harry Potter für Satanismus und Naturkatastrophen für die Strafe Gottes. Dem Papst scheint’s zu gefallen.

Für alle die, die keine Lust mehr haben mit solchen gehirnamputierten Vollspacken im selben Verein zu sein – hier lang.

(via Fefe)

Was Mirror’s Edge fehlt

Samstag, 06. Dezember 2008

Ich habe gerade die ersten Levels von Mirror’s Edge gespielt und muss leider sagen, dass ich etwas enttäuscht bin. Klar, die Optik ist super, die Spielmechanik funktioniert prima und selbst die Synchronisation scheint gelungen.
Was mich allerdings schwer enttäuscht, ist das Leveldesign: es macht einfach keinen Spaß, ein und dieselbe Stelle immer und immer wiederholen zu müssen – nur um nach erfolgreichen Überwinden, den nächsten unerwarteten Tod zu sterben um dann natürlich wieder von vorne anzufangen. Da hätten fairer gesetzte Speicherpunkte Wunder gewirkt.

Was allerdings noch um einiges interessanter gewesen wäre: eine Funktion zum Zurückspulen des gerade Geschehenen – ähnlich wie in den neueren Teilen von Prince of Persia. Das würde nicht frustrieren, sondern Spaß machen – so scheint Mirror’s Edge aber nur eine Aneinanderreihung von Trial&Error Passagen zu sein.

Schade, denn ich hatte mich schon so auf ein 1984/Parkour-Mashup Spiel gefreut. Somit wird’s wohl nix mit dem Kauf – trotzdem vielen Dank an den netten Kollegen, der mir das Spiel momentan geliehen hat.

Auto-Tune – so einfach geht’s

Montag, 24. November 2008

Habe mich ja letztens erst hier über die momentane Schwemme an grauenhaften Popsongs ausgelassen, in denen versucht wird, die meist offensichtliche Talentfreiheit der Interpreten durch den Einsatz des Auto-Tune Effekts zu kompensieren. Besonders prominente Beispiele: Rihanna, T-Pain, Lil’ Wayne und Kanye West.
Wie schnell und einfach man aus der unterdurchschnittlichen Stimme eines Pop-Sternchens/Möchtegern-Gangsters einen schwulen Roboter machen kann, das zeigt jehfree562 in diesem Video:

Ich will dieses Auto-Tune Gewichse nicht mehr hören!!!

Sonntag, 16. November 2008

Verdammt, geht mir das auf den Sack. Fernsehen, Radio, Charts – alles ist momentan mit dieser Plastik-Mucke verseucht. Nur mal kurz zur Begriffsklärung: Auto-Tune ist ein Studio-Effekt, der Tonhöhenschwankungen bei Gesangseinlagen ausgleicht. Da aber elektronischer Schnickschnack auch mal gerne zweckentfremdet wird (ich will hier nur an Roland’s TR-303 erinnern – die war ursprünglich als Ersatz für einen Bass-Gitarristen gedacht), wurde der Effekt auch dazu eingesetzt die Stimme zu verfremden. In den Charts tauchte er wohl das erste Mal in Cher’s “Believe” auf.

Soweit so gut oder schlecht, je nach dem.
Das was sich da allerdings momentan in der sog. Populärmusik abspielt, ist meiner Meinung nach einfach nur grauenhaft. Kaum ein Seicht-RnB “Künstler”, der nicht ohne dieses Hilfsmittel auskommt und Rihanna’s Gequäke würde auch keiner hören wollen, wenn da nicht ein wenig nachgeholfen würde.

Aus gegebenen Anlass nun eine kleine Hass-Liste. Sowas will ich nicht mehr hören:
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Comic Sans auf’s T-Shirt? Nein, danke!

Freitag, 01. August 2008

Ich habe diese Woche einen T-Shirt Aufdruck für den Junggesellinnen-Abschied meiner zukünftigen Schwägerin kreiert. Das Ganze war wie immer relativ kurzfristig und so musste den Druck eine ortsansässige Firma übernehmen.

Also, dort erkundigt in welchem Dateiformat die das haben wollen und was bekommt man als Antwort:
“Ach, drucken Sie das einfach aus. Wir scannen es dann hier ein…”.

Okay, nachdem ich den ersten Schock überstanden hatte, konnte ich sie doch noch davon überzeugen, dass es wesentlich praktischer wäre, wenn ich es ihnen per Mail schicke. Gesagt getan.
Am nächsten Tag dann ein Anruf: “Also die Schriftart (diese hier), die Sie da verwendet haben, die ist zu kompliziert. Das kriegen wir so nicht auf’s Shirt. Nehmen Sie doch am Besten Comic Sans.”

Gut, dass meine Freundin das Telefonat geführt hatte. Ich glaube ich wäre einfach nur persönlich geworden ;) . Hätte ich mir die Webseite des Ladens vorher mal angeschaut, dann hätte man schon einen leichten Verdacht schöpfen können, denn dort wird von dem netten Font auch reichlich Gebrauch gemacht.

Diese hässlichste aller Schriften, warum immer gerade die?! Ich weiß ja, dass für die meisten Leute die eine Schrift genauso gut wie die nächste ist, aber Comic Verficktes Sans?! Okay, die Schrift hat letztens erst die Font Conference vor dem Untergang gerettet und das war ja auch ganz witzig, aber ich denke ich werde mir demnächst diese lustigen Sticker hier besorgen und auf alles pappen, auf dem diese Schrift (hab ich schon erwähnt, dass sie hässlich ist) verwendet wurde.

Ach ja, wegen dem T-Shirt: Ich hab dann auf die Schnelle einfach die, wesentlich erträglichere, Comic Jens verwendet. Wollen wir hoffen, dass das dem Junggesellinnen-Abschied keinen Abbruch tut.

Meta-Blogging? Was’ das denn?

Montag, 21. Juli 2008

Nein, das Wort “Meta-Blogging” stammt nicht aus dem Maurer-Fachjargon.

Es handelt sich dabei um solch sinnlose lustige Artikel wie diesen, diesen und diesen hier.

Und als Dreingabe meinen Favoriten von Patsy Jones, wegen Nagel-uffen-Kopp und so.

Nächste Woche erkläre ich dann, was es mit diesem neumodischen “Meta-Meta-Blogging” auf sich hat.

(bin heut’ aber auch nur am Meckern bis her)

Die Woche wird besser, denn …

Montag, 21. Juli 2008

… arg viel schlimmer hat sie schon lange nicht mehr angefangen.

Als würde es nicht schon ausreichen, dass ich mich momentan generell in einer kleinen, vorzeitigen Midlife-Crisis befinde – nein – darüberhinaus:

  • hat mein Lieblingsbäcker momentan (wohlverdienten) Urlaub. Was aber effektiv heißt, dass ich nicht an meine heißgeliebten Drogen Backwaren komme.
  • bin ich mehr schlecht als recht rasiert.
  • hat sich Windows XP eben schon mal verabschiedet.
  • ist meine verfickte neue Maus immer noch nicht da. Ich hab sie ja auch erst vor gefühlten 2 Monaten bestellt – moderne Einkaufspolitik nennt man sowas wohl.

Ach ja, dazu kommt noch:

  • jammern auf so hohem Niveau macht viel weniger Spaß als ich dachte. Soll aber angeblich typisch Deutsch sein, von daher fühl ich mich gerade sehr mit meinem Land verbunden.

Was ist verdammt nochmal so schwer daran…

Sonntag, 13. Juli 2008

… ordentliche Fehlermeldungen zu schreiben?

Habe vorhin versucht auf einem Media-PC die Software MediaPortal zu aktualisieren und wurde kurz vor Abschluss des Installationsprozesses mit folgender Meldung gesegnet:

Old MSI-based MediaPortal 0.2.2.0 is still installed. Why didn’t you follow the instructions and didn’t remove it first? Do that and restart this setup.

Erstes Ärgernis: Von einem Moment auf den anderen wird Englisch gesprochen.

Also hier mal eine kurze Übersetzung:

Das alte MSI-basierte MediaPortal 0.2.2.0 ist noch installiert. Warum haben Sie nicht die Anweisungen befolgt und es vorher entfernt? Tun sie das und starten sie diese Installation neu.

Da frag ich mich doch kurz, ob das wirklich ernst gemeint ist. Will mir jetzt der Installationsdialog ein schlechtes Gewissen einreden?
Mal ehrlich, das geht doch besser. Ich würde erwarten, das ich über den Fehler informiert werde und dann sofort die passenden Aktionen angeboten bekomme. In diesem Fall:

  • Installation abbrechen
  • Mit der Installation fortfahren (die alte Version wird vorher automatisch entfernt)

Ich weiß, das MediaPortal OpenSource Software ist und dementsprechend Leute Ihre Freizeit dafür opfern, aber darum geht es hier ja auch gar nicht (wenn es ein kommerzielles Produkt gewesen wäre, hätte auch eine gute Chance bestanden, dass die Meldung noch schlimmer ausgefallen wäre).

Es ist diese Wortwahl, dieses “Warum haben Sie nicht… blablabla”; die die Sicht des Entwicklers widerspiegelt, der scheinbar glaubt “Alles DAUs außer mir”. Dem Benutzer wird Unfähigkeit unterstellt, weil die Software, die er benutzen möchte, nicht in der Lage dazu ist, ihre selbst erschaffenen Probleme zu lösen.

So verspielt man Vertrauen und schürt unnötig Ärgernisse auf Benutzerseite. Hoffentlich seh ich sowas so bald nicht wieder – Windows an sich ist schon schlimm genug.

Aussagekräftige Fehlermeldungen im Internet Explorer …

Donnerstag, 10. Juli 2008

… hätte ich auch gerne.

Stattdessen bekomm’ ich gerade sowas hier: