Artikel-Schlagworte: „computer“

Windows ist unfähig!

Mittwoch, 16. Januar 2008

Man möge mir den sehr polemischen Titel dieses Eintrags verzeihen, aber in diesem Fall trifft es einfach nur 100%ig zu.
Ich habe gerade versucht, eine USB Festplatte mit FAT32 zu formatieren. Dabei wollte ich den kompletten Platz ausnutzen - 370 GigaByte. Nur Windows XP ist einfach zu blöd dazu. Laut der Microsoft Knowledge Base kann man nämlich seit Windows 2000 FAT32 Partitionen nur bis zu einer Größe von 32 GigaByte formatieren:

“In Windows 2000 können Sie kein Volume mit dem FAT32-Dateisystem formatieren, das größer ist als 32 GB. Der Windows 2000-FastFAT-Treiber kann zwar Volumes mit mehr als 32 GB, die das FAT32-Dateisystem verwenden, einrichten und unterstützen (sofern sonstige Beschränkungen eingehalten werden), Sie können ein solches Volume jedoch nicht mit dem Hilfsprogramm “Formatieren” erstellen. Es handelt sich hierbei um ein beabsichtigtes Verhalten. Wenn Sie ein Volume erstellen müssen, das größer ist als 32 GB, müssen Sie das NTFS-Dateisystem verwenden.”

Was wirklich erstaunlich ist, da das FAT Dateisystem ja auch eine Entwicklung von Microsoft ist (siehe wikipedia).

Also schnell den Laptop hochgefahren (auf dem läuft Ubuntu) und das gleiche dort mit dem Partitionseditor GParted ausprobiert. Und siehe da: 10 Sekunden später war das Ding formatiert. Einfach so - und Windows hat das Laufwerk danach natürlich auch ohne Probleme erkannt.

Warum es, wie Microsoft es ausdrückt, “sich hierbei um ein beabsichtigtes Verhalten” handelt, darüber kann man wohl nur spekulieren. Verstehen kann man es nicht.

(foto)

Prophet: Ubuntu klaut Windows Marktanteile

Montag, 19. November 2007

Heute spiele ich mal Prophet und sage voraus, dass genau wegen solchen Geschichten, das freie, Linux-basierte Betriebssystem Ubuntu in den nächsten 1-2 Jahren eine Menge Marktanteile von Windows klauen wird.
Einerseits, weil Ubuntu in der aktuellen Version so zugänglich wie nie ist, und zweitens, weil Windows Vista, gelinde gesagt, wirklich eine Zumutung ist.

Eine (natürlich total unrepräsentative) Statistik, die diese Aussage untermauert: bereits über 44% der Benutzer meines Blogs benutzen Linux anstatt Windows.

“So schlecht ist Windows Vista” auf südkurier.de

Windows(SMB) Freigaben in Ubuntu einbinden

Samstag, 27. Oktober 2007

Ubuntu bietet bereits von Haus aus eine Möglichkeit an, auf eine Windows Freigabe zuzugreifen; nämlich über “Orte –> Verbindung zu Server”. Problematisch hierbei allerdings: die Freigabe ist dann nur im Dateimanager verfügbar und viele Programme können somit nicht auf die dort verfügbaren Daten zugreifen.
In meinem Fall hatte ich das Problem, dass ich mich zwar wunderbar über o.g. Funktion mit meiner Musik Freigabe auf meinem Fileserver verbinden, Rhythmbox (Ubuntu’s Standard MP3 Player) damit aber nichts anfangen konnte.
Die Lösung des Problems: die Freigabe muss explizit in das Dateisystem von Linux eingebunden (gemountet) werden. Und so funktioniert das Ganze:

1. Erstmal die passende Software dafür besorgen, das wäre in diesem Fall der Samba Client und das dazugehörige Dateisystem.

sudo apt-get install smbfs smbclient

2. Ein Verzeichnis auf dem lokalen Rechner anlegen, über das die Freigabe erreichbar sein soll. Bspw. im Home des aktuellen Benutzers:

cd ~
mkdir musik

3. Nun wird die Freigabe gemountet:

sudo smbmount //192.168.1.2/Musik /home/mayo/musik -o username=mayo,password=meinpasswort,uid=1000,mask=000,iocharset=utf8

Natürlich die Server- und Freigabenamen durch die eigenen ersetzen. Benutzerkennung und Passwort gelten natürlich für den Server auf dem die Freigabe liegt.

Wenn alles geklappt hat, dann sollte man unter ~/musik nun die entsprechenden Dateien vorfinden.

Möchte man die Freigabe wieder entfernen, dann klappt das folgendermaßen:

sudo smbumount /home/mayo/musik

Soweit so gut. Nun hab’ ich ja keinen Bock, das Ganze nach jedem Systemstart zu wiederholen. Damit die Freigabe automatisch gemountet wird, muss man einen Eintrag in der /etc/fstab vornehmen. Da es aber etwas unsicher wäre, Benutzer und Passwort dort im Klartext reinzuschreiben, sollte man diese in einer, nur für den root Benutzer zugänglichen, Datei speichern:

1. Die Datei erstellen:

gksudo gedit /root/.credentials

2. Dort die Benutzerdaten hinterlegen:

username=dein_smb_username
password=dein_smb_passwort

3. Nun die Zugriffsberechtigung beschränken:

sudo chmod 600 /root/.credentials

4. Jetzt die entsprechende Anweisung in /etc/fstab schreiben:

gksudo gedit /etc/fstab

Dort folgenden Eintrag hinzufügen:

//192.168.1.2/Musik /home/mayo/musik   smbfs  auto,credentials=/root/.credentials,uid=1000,umask=000,user,iocharset=utf8   0 0

5. Nun muss nur noch die fstab neu eingelesen werden:

sudo mount -a

Das war’s auch schon. Nun wird bei jedem Systemstart die Freigabe automatisch eingebunden und die dort liegenden Dateien sind auch wirklich für alle Programme zugänglich.

Dank an dbott67.

Ubuntu Gutsy Gibbon - Desktop Effekte

Freitag, 19. Oktober 2007

Der Gefräßige Gibbon ist endlich da, und macht Linux anwenderfreundlicher denn je. Besonders die nun standardmäßig verfügbaren Desktop-Effekte sind beeindruckend. Verfügt die Grafikkarte über genügend Power, so kann man diese komfortabel über die Systemeinstellungen aktivieren. Es gibt dabei zwei Varianten: die Erste liefert nur die, für die Benutzbarkeit zuträglichsten Effekte, während die Zweite aus dem vollen Compiz Fusion Repertoire schöpft und mit wabbeligen und klebrigen Fenstern aufwartet.
Hört sich nicht nur interessant an, sieht auch gut aus. Und ist darüber hinaus noch performant und stabil.

Was mir allerdings fehlt ist eine Anleitung wie man diese neuen Funktionen anwendet. Daher versuche ich hier nun einige davon zusammenzutragen:

  • Mausrad drehen (wenn Fokus auf dem Desktop liegt)
    Damit schaltet man zwischen den virtuellen Desktops um.

  • Super + Mausrad drehen
    In den Desktop zoomen. Bildschirmlupe war gestern - sämtliche Applikationen bleiben auch im gezoomten Zustand voll benutzbar.
  • Super + Tab
    Zwischen Fenstern wechseln (wie Alt+Tab). Allerdings werden die Fenster nun wie bei Apple’s Cover Flow dargestellt - super schick!
  • Super + E
    Expo - zeigt einen Überblick über sämtliche virtuellen Desktops
  • Shift + Alt + Pfeiltaste Hoch
    Zeigt eine Übersicht über alle geöffneten Fenster - ähnlich Apple’s Exposé

Achja, die “Super” Taste ist die gute alte Windows-Taste, super gell?! ^^

Ubuntu/Windows Dual-Boot - Zeit verstellt sich

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Ich muss ja mal sagen, dass ich mit der aktuellen Ubuntu Distribution (Feisty Fawn) absolut zufrieden bin. Leider kann ich noch nicht 100%ig auf Windows verzichten und betreibe daher ein Dual-Boot System zusammen mit Windows XP.

Was mir hier nun etwas seltsam vorkam: Nachdem man von Ubuntu nach Windows bootet, verstellt sich die Systemzeit um 2 Stunden in die Vergangenheit.
Also erstmal die Zeitzonen von beiden Systemen geprüft … hmm, scheint alles in Ordnung, daran kann’s wohl nicht liegen.

Nach kurzem Suchen entdeckte ich dann allerdings doch eine Lösung. Standardmäßig scheint Ubuntu davon auszugehen, dass das System auf UTC (koordinierte Weltzeit) eingestellt ist. Dummerweise ist das bei mir nicht der Fall.
Um das zu ändern muss man in der /etc/default/rcS den Wert UTC auf no setzen:

sudo cp /etc/default/rcS /etc/default/rcS_backup
sudo gedit /etc/default/rcS

In diesen beiden Zeilen den Wert UTC ändern:
# Set UTC=yes if your system clock is set to UTC (GMT), and UTC=no if not.
UTC=yes

in:
# Set UTC=yes if your system clock is set to UTC (GMT), and UTC=no if not.
UTC=no

So, das war’s auch schon. Jetzt sollte es keine künstlichen Zeitverschiebungen mehr geben.

GRUB: Windows XP und Ubuntu im Dual-Boot

Freitag, 24. August 2007

Auf meinem System befindet sich Ubuntu (auf der ersten Festplatte) und Windows XP (auf der zweiten). Um nicht ständig den Umweg über den Bootmanager vom BIOS machen zu müssen, hab ich mich mal schlau gelesen wie man den Ubuntu Bootmanager GRUB dazu bewegen kann auch Windows XP zu booten.

Dazu muss man folgendes in die /boot/grub/menu.lst einfügen:

title Windows XP
root (hd1,0)
savedefault
makeactive
map (hd0) (hd1)
map (hd1) (hd0)
chainloader +1

Nun erscheint im GRUB Menü auch der Eintrag für Windows XP. Über die map Kommandos wird Windows XP vorgegaukelt es würde auf der primären Festplatte laufen - sonst würde es nämlich den Dienst verweigern.

Logitech Maus MX510 unter Ubuntu Linux

Freitag, 17. August 2007

Standardmäßig werden unter Ubuntu zusätzliche Maustasten (Seitentasten, Scrolltasten) nicht unterstützt. Da die aber doch sehr praktisch sind, vor allem beim Surfen, gibt’s hier eine kleine Anleitung wie man diese sehr leicht aktivieren kann:

Im Endeffekt liegt alles (wie so oft) am falschen Treiber. Man muss also lediglich den Treiber für das Eingabegerät in der X11 Config austauschen. Normalerweise sieht der Abschnitt in der xorg.conf für die Maus so aus:

Section "InputDevice"
Identifier     "Configured Mouse"
Driver         "mouse"
Option         "CorePointer"
Option         "Device" "/dev/input/mice"
Option         "Protocol" "ImPS/2"
Option         "ZAxisMapping" "4 5"
Option         "Emulate3Buttons" "true"
EndSection

Wie man sieht, wird hier der Treiber “mouse” verwendet. Um nun die zusätzlichen Tasten aktivieren zu können, muss der “evdev” Treiber verwendet werden. Dazu tauscht man einfach obigen Abschnitt mit folgendem aus (oder einfach auskommentieren, falls doch was schief gehen sollte) :

Section "InputDevice"
Identifier  "Configured Mouse"
Driver      "evdev"
Option      "CorePointer"
Option      "Name" "Logitech USB-PS/2 Optical Mouse"
EndSection

Den Wert für die Option “Name” kann man so herausfinden:

$ cat /proc/bus/input/devices

Jetzt nur noch X neu starten (bspw. mit STRG+ALT+Backspace) und schon sollten die zusätzlichen Knöppkes funktionieren. Na, das war aber einfach ;).

Dank an madman2k

Flughafen-"Sicherheit" ?!

Montag, 9. Juli 2007

Ohne Worte…

Die 52 Wichtigsten Computerspiele Aller Zeiten

Donnerstag, 26. April 2007

Gamepro.com hat eine Liste der 52 wichtigsten Computerspiele zusammengestellt. Interessant dabei, dass nicht unbedingt die Popularität ausschlaggebend für die Platzierung war, sondern in wie fern das jeweilige Spiel revolutionäre Impulse für die gesamte Spielebranche gegeben hat.
Über die Plätze 1 und 2 kann man wohl streiten, aber davon abgesehen finde ich die Liste recht stimmig.

Das nutzloseste USB-Gerät schlechthin!

Donnerstag, 19. April 2007


Bei diesem Onlineshop kann man sich das wohl unbrauchbarste USB Gerät aller Zeiten bestellen - den “Mouse Jiggler“.
So klangvoll der Name auch sein mag, dieses Gerät macht nichts anderes, als den Mauscursor hin und her zu bewegen.
Warum das Ganze? Natürlich; damit der Bildschirmschoner nicht startet oder sich der Laptop in den Suspend verabschiedet.
Hier die Beschreibung aus dem Shop:

Prevents a computer from going to sleep while you work or play
Constant mouse activity prevents sleep mode and screen savers (and their password prompts)

Endlich ist auch dieses Problem gelöst. Und das Beste - es gibt den “Mouse Jiggler” in zwei Versionen - eine wackelt langsam mit dem Cursor, die andere schnell. Praktisch, oder?
Ach ja, der Spaß kostet knapp 30$.
Systemsteuerung ist ja sowas von für Anfänger! Pah.