Da sitze ich gestern so in Brüssel im Hotelzimmer und wollte mir noch ein Bier genehmigen… Mist! Wo ist der verdammte Geldbeutel?! Nachdem ich erstmal das komplette Hotelzimmer rockstarstyle auf den Kopf gestellt hatte, dämmerte es mir so langsam: Das verdammte Ding muss ich wohl irgendwie im Taxi verloren haben. Fuck! Aber an sich nicht ganz so tragisch, außer Führerschein, Kreditkarten, Personalausweis und 20€ war da ja eh nichts wichtiges drin. :/
“Gut, dann also kein Bier mehr heute. Auch schön”, dachte ich mir und packte mich ins Bett. Ein paar Stunden später, so um kurz nach 2, klopfte es an der Tür. Ich öffnete der Rezeptzionistin, die mir erklärte, ein Taxifahrer wäre hier, der hätte was für mich. Und tatsächlich, der gute Mann war angeblich noch einmal die kompletten 10km vom Hauptbahnhof zum Hotel gefahren, um mir mein Portemonnaie zurück zu bringen. Wäre auch noch alles drin, sagte er. Das stimmte leider nicht ganz, denn er sah doch recht durchsucht aus, der Geldbeutel, und die 20€ waren auch verschwunden. Für seine gute Tat verlangte der Taxifahrer auch nichts mehr wie meinen Dank 25€ für die Fahrt. Da musste ich natürlich passen, weil… siehe oben. Freundlicherweise konnte mir aber die nette Frau Rezepztionistin mit Bargeld aushelfen und so nahm die ganze Sache dann doch noch ein halbwegs erfreuliches Ende.
Auf jeden Fall ein Dankeschön an den netten, wenn auch etwas kapitalistisch eingestellten, Taxifahrer.

Ich habe diese Woche einen T-Shirt Aufdruck für den Junggesellinnen-Abschied meiner zukünftigen Schwägerin kreiert. Das Ganze war 



