Zugegeben, die Überschrift ist übertrieben, aber mit Atmosphir versuchen Minor Studios das “Play. Create. Share.” Prinzip von Little Big Planet auch für den PC, Mac und Linux umzusetzen. Neben dem eigentlichen Spiel kommt Atmosphir mit einem umfangreichen Level-Editor daher und erlaubt die damit erstellten Eigenkreationen anderen Spielern zur Verfügung zu stellen.
Momentan befindet sich das Spiel noch in der geschlossenen Beta Phase, dementsprechend existieren noch einige Ecken und Kanten, der erste Eindruch war allerdings positiv. Auf der Atmosphir Webseite kann man sich für die Beta anmelden - und wenn man Glück hat bekommt man nach ein paar Tagen die Zugangsdaten.
Verdammt, geht mir das auf den Sack. Fernsehen, Radio, Charts - alles ist momentan mit dieser Plastik-Mucke verseucht. Nur mal kurz zur Begriffsklärung: Auto-Tune ist ein Studio-Effekt, der Tonhöhenschwankungen bei Gesangseinlagen ausgleicht. Da aber elektronischer Schnickschnack auch mal gerne zweckentfremdet wird (ich will hier nur an Roland’s TR-303 erinnern - die war ursprünglich als Ersatz für einen Bass-Gitarristen gedacht), wurde der Effekt auch dazu eingesetzt die Stimme zu verfremden. In den Charts tauchte er wohl das erste Mal in Cher’s “Believe” auf.
Soweit so gut oder schlecht, je nach dem.
Das was sich da allerdings momentan in der sog. Populärmusik abspielt, ist meiner Meinung nach einfach nur grauenhaft. Kaum ein Seicht-RnB “Künstler”, der nicht ohne dieses Hilfsmittel auskommt und Rihanna’s Gequäke würde auch keiner hören wollen, wenn da nicht ein wenig nachgeholfen würde.
Aus gegebenen Anlass nun eine kleine Hass-Liste. Sowas will ich nicht mehr hören: (more…)
Das Urteil eines türkischen Gerichts haut mich gerade einfach nur aus den Socken. Da fickt ein alter Sack ein 14-jähriges Mädchen, gesteht es, bereut nichts und … wird freigesprochen! Fefe hat die “Argumentation” des 76-jährigen Angeklagten kurz zusammengefasst:
“Nach islamischem Recht war das Mädchen nicht minderjährig, denn es menstruierte schon.”
„Die Triebe“ seien schuld. „Niemand kann sie kontrollieren.“
Ein Mann wie er würde „permanent von Mädchen und Frauen bedrängt“, sagte der 76-Jährige.
Es sei besser für diese Mädchen, mit ihm zu schlafen, sonst würden sie nur zu Prostituierten.
So aber setzten sie das Kopftuch auf und würden nach vollbrachter Befriedigung ihres Erretters zu keuschen Jungfrauen.
Das es solche verkorksten Wichser gibt, keine Frage. Das sie aber vor Gericht freigesprochen werden, das ist einfach nur unglaublich. Die Angelegenheit ist für mich auch gar keine Frage der Religion sondern der Menschlichkeit. Hat von den zuständigen Richtern auch mal jemand an die Geschädigte - oh pardon - “Errettete” und deren Familie gedacht? Penner!
Wie beeindruckt ich von Mirror’s Edge bin, habe ich ja schon hier erwähnt. Aussehen und Spieldesign sind einfach sehr, sehr vielversprechend. Stellt sich nun noch die Frage, wie es mit der Hintergrundgeschichte des Spiels aussieht. Denn was nutzen die schickste Grafik und die aufwendigsten Effekte, wenn die Story einfach nur Müll ist - eben, nicht viel.
Nachdem ich gerade ein Interview mit dem Produzenten von Mirror’s Edge bei Gamasutra gelesen habe, kann man dieses Bedenken wohl getrost beiseite legen, denn für die Geschichte zeichnet Rhianna Pratchett verantwortlich - Tochter vom Discworld Schöpfer Terry Pratchett. Und das ist nicht einmal ihr Debut für eine Videospiel-Story, denn sie schrieb bereits für Heavenly Sword.
Ab Donnerstag kann sich dann jeder selbst ein Bild davon machen, denn da erscheint Mirror’s Edge bereits.
Unser Preis wettbewerbsfähig ist und die Qualität ist gut, auch wir sind auf der Suche nach guten und vertrauenswürdigen Käufer, um viel versprechende und lange Beziehungen haben wollen eine gute Geschäfte mit uns als gut.
Habe gestern Abend Helge Schneider zum ersten Mal live gesehen. Schön war’s - schon lange nicht mehr so gelacht. Und während man über den etwas obskuren Humor vom Herrn Schneider geteilter Meinung sein kann, sein musikalisches Können kann ihm keiner Absprechen. Er spielt leichthändig Saxophon, Klavier, Gitarre, Trompete, Akkordeon (in den hiesigen Breitengraden auch als Zerrwanst bekannt) und Handpuppe; nur mit dem Güiro hatte er’s nicht so - ist ja auch nicht ganz so einfach.
Alles in Allem sehr empfehlenswert. Sollte er mal wieder in der Nähe aufspielen - coun’t me in baby.
Übrigens: Glaubt man last.fm, dann war da gestern nicht so viel los. War dann aber doch ganz gut voll die Halle das Oval.
Nachtrag: Im Onlineangebot des lokalen Käseblatts der Fuldaer Zeitung gibt’s sogar ne Fotostrecke von Gestern.
Warum sich dieser seltsame Trend Halloween zu feiern in Deutschland durchsetzt, ist mir schon immer ein Rätsel gewesen. Deshalb an dieser Stelle eine kleine Leseempfehlung:
“Süßes oder Saueres!” könnte auch “Lohnkürzung oder Arbeitsplatzabbau!” heißen; oder “Integration oder Ausweisung!”; oder in ganz misanthropischer Form “Arbeit oder Hunger!”; und in weltpolitische Formel gegossen: “Erdöl oder Krieg!”.
Habe eben die Demo von “Mirror’s Edge” für Sony’s PS3 gespielt und bin schwer beeindruckt. Zwar konnte man nur den Prolog und den ersten Level testen, aber das was sich da abzeichnet macht definitiv Lust auf mehr. Das Spiel überzeugt vor allem durch seinen Grafikstil - steril aber doch real, hat irgendwie was künstlerisches an sich. Die Steuerung geht auch überraschend leicht von der Hand und binnen Minuten springt man von Vorsprung zu Vorsprung und schlägt seinen Widersachern die Waffen aus den Händen.
Darüberhinaus scheint auch die Geschichte was her zu machen: in einer total überwachten Stadt nimmt man die Rolle eines Kuriers ein, dessen Aufgabe es ist, geheime Lieferungen unbeschadet zum Empfänger zu bringen.
1984 meets Paperboy quasi - naja nicht wirklich; so sieht’s aus: