Was momentan in Deutschland so abgeht bzgl. Internetzensur kotzt mich ja schon länger an, aber das hier ist mal wieder ein Höhepunkt:
Hausdurchsuchung bei WikiLeaks.de Domaininhaber
Grund dafür war wohl die Veröffentlichtung von ausländischen Internet Sperrlisten Zensurlisten. Auf diesen Listen befanden sich tatsächlich auch Links zu pornographischen Seiten. Der Punkt ist aber, das sich darauf auch Unmengen an Links zu nicht-pornographischen Seiten befanden.
Sven schreibt dazu:
Interessanter Punkt ist auch, das man sich mal angesehen hat, welche Webseiten unsere Nachbarländer so sperren, und in welchen Ländern diese Webseiten so beheimatet sind. Überraschung! Ganz vorne mit dabei sind Deutschland, die Niederlande und die USA. Und da will man uns jetzt verkaufen das man nicht dagegen vorgehen kann? Im eigenen Land nicht? Dann lieber bei Leuten Hausdurchsuchungen machen die sich mit den Machenschaften unserer Politiker zu sehr auseinandersetzen.
Wie auch immer die Hintergründe im speziellen sein mögen, Fefe stellt die einzig richtige Frage in diesem Zusammenhang:
Warum können die eigentlich eine Hausdurchsuchung beim Besitzer von wikileaks.de machen, aber nicht bei den Betreibern der Kinderpornoserver?!
Ich bin auf jeden Fall mal schwer gespannt, was bei der heutigen Kabinettssitzung bzgl der Internet-Sperrlisten heraus kommt. Ich ahne nichts Gutes.