Malte über “Sex and the City”
Sex and the City gibt mir ja mal so gar nix, aber wenn Malte bei Spreeblick darüber schreibt, dann kann man mal einen Blick in den Artikel werfen. Und spätestens wegen diesem Absatz hat es sich schon gelohnt:
Hauptfigur Carrie sagt zu ihrer schwarzen Perle (die so ist, wie Afroamerikaner zur Zeit in amerikanischen Filmen und Serien sind: laut, patent, ghettoklug, so als hätten sie sich gerade eine Banane aus dem Arsch gezogen, die ihnen vom Dreh des letzten Snoop-Dogg-Pornos noch im Arsch gesteckt hat und könnten doch schon wieder beschwerdefrei laufen) in einem der vier bis fünf großen Gefühlsimitatsmomente des Films: „Du hast mir den Spaß am Leben wiedergegeben.“ Die Perle antwortet: „Und du hast mir eine Louis-Vuitton geschenkt.“ Und sie sagt das nicht etwa in dem Sinne von: „Na toll. Und du Schlampe hast mir eine hässliche Tasche mit pinkem Boden geschenkt.“ Sondern im Sinne von: „Dann sind wir ja quitt. Denn was ist schon ein Leben, wenn man es ohne Louis-Vuitton-Tasche durchschreiten muss?“
Der produziert wirklich konstant hohe Qualität, der Malte.